„KREISLÄUFE“

Alexa Kreissl, Jana Thiel und Ciara Brophy

Vernissage*| Opening: Donnerstag | Thursday, 12.8. 19–22 Uhr | 7–10 p.m.

Öffnungszeiten* | Opening Hours: 13.8.– 21.8., jeweils Freitags & Samstags 16–20 Uhr | Fridays and Saturdays 4– 8 p.m.

und | and Donnerstag 16–19 Uhr Thursday|  4–7 p.m.

Finissage* | Closing: Samstag | Wednesday, 21.9. 16–20 Uhr | 4–8 p.m.

IM GRÜNEN BEREICH – art space – Weserstraße 180 – 12045 Berlin

Die Ausstellung zeigt Arbeiten, die im Rahmen des Künstlerprogrammes in der Akademie für Suffizienz in Reckenthin entstanden sind.

Auch dieses Jahr wurden drei herausragende Bewerber*innen eingeladen, für vier Wochen in der Prignitz zu arbeiten. Alexa Kreissl, Jana Thiel und Ciara Brophy haben mit ihren interessanten Bewerbungen die Jury überzeugt und setzen sich nun mit dem diesjährigen Thema ‚Kreisläufe‘ auseinander.

Wir erleben es jedes Jahr: Im Frühling treiben Pflanzen aus, blühen und fruchten übers Jahr, ziehen sich zurück oder sterben ab, bis neue Saat im Frühling sprießt. Was so selbstverständlich ist, will uns nicht recht gelingen: Prozesse und Produkte ohne Abfall zu gestalten, die natürlichen Ressourcen in ihrem Kreislauf zu belassen. Am Sonntag laden die drei Stipendiat*innen zu einem Austausch ein über ihre Arbeit zum Thema und stehen zu Gesprächen bereit.

Jana Thiel bearbeitet in lebensbejahender Art und Weise die Frage, wie aus vermeintlich totem Material durch verschiedene Zersetzungsprozesse neues Leben entsteht. Alexa Kreissl experimentiert mit verschiedenen Rest-Materialien, um Nutzungsvorschläge zu entwerfen, die auf situative Gegebenheiten und Bedürfnisse reagieren und Wandel und Umnutzung implizieren. Ciara Brophy arbeitet am Projekt ‘Gleaned Baggage’, mit dem sie im Austausch mit der lokalen Bewohnerschaft aus Materialresten Fahrradtaschen entwickelt und Anleitungen für das Selbermachen erstellt.

Akademie für Suffizienz – nutzen, was da ist
Die Akademie für Suffizienz im ländlichen Brandenburg bietet Anregung und Raum, um Wirtschaft zu reflektieren und zu gestalten. Sie ist dafür eingerichtet, Alternativen in Produktion, Verteilung und Versorgung zu erleben. Dabei stützt sie sich auf regionalen Austausch und auf Suffizienz als Leitbild materieller Bewirtschaftung. Die Infrastruktur und die Ausstattung spiegeln diese Prinzipien, machen sie im Alltag erfahrbar.

The Akademie für Suffizienz—Use What There Is
The Akademie für Suffizienz in rural Brandenburg offers inspiration and space to reflect and create. It is set up to experience alternatives in production, distribution, and supply. In doing so, it depends on regional exchange and sufficiency as guiding principle for managing materials. The infrastructure and the equipment at the Akademie reflect these principles and make it possible to experience them in day-to-day life.

Weitere Information unter | Additional information at:

www.akademie-suffizienz.de

Kontakt: corinna.vosse@posteo.de

*Die Realisierung der Veranstaltung erfolgt gemäß der zu diesem Zeitpunkt geltenden SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin

*The event takes place in accordance with the SARS-CoV-2 containment measures ordinance of the State of Berlin that is valid at this time.

Ein Sonnentänzer im Wahnsinn der Welt / A Sun Dancer in the Madness of the World

Eine Ausstelung IM GRÜNEN BEREICH zu 48 Stunden Neukölln / An exhibition IM GRÜENEN BEREICH as part of 48 Std. Neukölln

Öffnungszeiten:

Freitag, 18.06.2021 / 19:00 -23:00 Uhr

Samstag, 19.06.2021 / 16:00 – 23:00 Uhr

Sonntag, 20.06.2021 / 14:00 – 19:00 Uhr

opening times:

Friday, 2021-06-18 / 7 – 11 pm,

Saturday, 2021-06-19 / 4 – 11 pm

Sonday, 2021-06-20 / 2 – 7pm


Krauke, Frédéric
Ein Sonnentänzer im Wahnsinn der WeltFrédéric Krauke stellt sich nach seinem Studium 2002 – 2007 an der Berliner Universität der Künste bei Prof. Petrick , 2009 – 2010 Meisterschüler bei Prof. Kristahn, als Künstler und Performer mit allen seinen Kräften und Fähigkeiten rastlos dem Wahnsinn der heutigen Welt. Seine frühen nahezu altmeisterliche Zeichnungen, Radierungen und Lithografien beschreiben das bedrohliche Grauen um uns. Expressive Körper, menschliche und tierische Torsos, Gewalt, extreme Emotionen, bizarre surreale Welten stoßen ab und lassen einen gleichzeitig nicht los.
Diese dramatischen Bilder setzt Krauke später in seinen vielen Performances um. Dabei wird er selbst zum gefesselten, gehängten Torso, gräbt sich nackt sein Grab, brennt wie ein abstürzender Phoenix, geht an die existentiellen Grenzen des Seins.
Frédéric Krauke stößt mit seinem persönlichen Einsatz an die Grenzen des Erträglichen und darüber hinaus für sich, seinen Körper und für die Zuschauenden. Verstörende Performances, die einem die Sprache verschlagen, Emotionen und Assoziationen freisetzen.
Auch bei uns vergessene politische Grenzen ziehen den 1981 in West-Berlin geborenen Krauke magisch an. Während eines Aufenthaltes in der DMZ, malt er die Ausblicke dreier Fenster eines verlassenen Beobachtungsturms in der Entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea. Ein Jahr später birgt er die Fenster (der verbotene Ausblick nach Nord-Korea war inzwischen zertrümmert), bringt sie nach Berlin und präsentiert sie in einer stählerne Wachturm Installation im Kunsthaus Bethanien im Rahmen eines großen Projektes mit internationaler Beteiligung über das heutige Korea. Im leeren Fenster Richtung Norden installiert Frederic Krauke eine Video- Dokumentation über den Ablauf dieses Projekts.
Frédéric Krauke -international gut vernetzt- ist überzeugt, dass Performances Kunst trotz kultureller, historischer und politischer Unterschiede einen Beitrag zur Achtung der Menschlichkeit und Freiheit liefern und eine Hoffnung auf Frieden bieten kann. Ein Spruch, des von ihm hochgeschätzten Samuel Beckett bringt das ruhelose künstlerische Schaffen von Frédéric Krauke auf den Punkt: „Man muss versuchen, bis zum Äußersten ins Innere zu gehen. Der Feind des Menschen ist die Oberfläche.“
Berlin, 16.02.2020
Dr. Heinrich-Wilhelm Wörmann


Krauke, Frédéric
A Sun Dancer in the Madness of the WorldFollowing his studies at the Berlin University of the Arts with Prof. Petrick from 2002 to 2007, and his time as a master student with Prof. Kristahn from 2009 to 2010, the artist and performer
Frédéric Krauke has tirelessly focused all his energies and abilities on the madness of the world today.
His early, almost old-master-like drawings, etchings, and lithographs depict the threatening horror that surrounds us. Expressive bodies, human and animal torsos, violence, extreme emotions, and bizarre, surreal worlds repel and captivate at the same time. Krauke subsequently transposed these dramatic pictures in his many performances. In them, he himself becomes the constrained, hanged torso, digs his own grave while naked, burns like a plummeting phoenix, goes to the existential boundaries of existence.
With his personal efforts, Frédéric Krauke tests and goes beyond the limits of what is bearable for himself, his body, and for viewers. Unsettling performances that leave viewers speechless and unleash emotions and associations.
Krauke, who was born in West Berlin in 1981, is also magically attracted to political boundaries that we have forgotten. During a stay in the Demilitarized Zone, he painted the views from three windows of an abandoned observation tower in this zone between North and South Korea. One year later, he retrieved the windows (the forbidden view of North Korea had meanwhile been destroyed), brought them to Berlin, and presented them in a steel watchtower installation at the Kunsthaus Bethanien in Berlin within the framework of a large project on Korea today with participants from around the world. In the empty, north-facing window, Frederic Krauke installed a video documenting the course of this project.
Frédéric Krauke—who has cultivated contacts around the world—is convinced that performance art can provide a contribution to respect for humanity and offer freedom and hope for peace, despite cultural, historical, and political differences. A saying by Samuel Beckett, who he highly regards, puts Frédéric Krauke’s restless artistic work in a nutshell: “One must try to go inwards to the extreme. The surface is the enemy of man.”Berlin 16.02.2020Dr. Heinrich-Wilhelm Wörmann

Gastkünstler – Guestartists

HyungJun Park – South Korea
Work Title: Electric Human – Transpatent Hand
Form: Performance or Online performance

Freitag, 18.06.2021 / 20:00 -21:00 Uhr Friday, 2021-06-18 / 8 – 9 pm

LINK zum livestream:

Mathieu Slyvestre – France – live streamloop and field recording

Samstag, 19.06.2021 / 20:00 – 21:00 Uhr live stream Saterday, 2021-06-19 / 8 – 9 pm

LINK zum livestream:

Leander Geininghaus – Germany – live

Gitarrist Leander Reininghaus spielt STARSCAPES,

eine Collage aus Geräuschen und Musik,

inspiriert von den faszinierenden Bildaufnahmen von Galaxien,

Nebeln und anderen Himmelskörpern des Hubble Weltraumteleskops.

Guitarist Leander Reininghaus plays STARSCAPES,

a collage of sounds and music inspired by the fascinating images of galaxies,

nebulae and other celestial bodies taken by the Hubble Space Telescope.
Sonntag, 20.06.2021 / 18:00 – 19:00 Uhr
Sonday, 2021-06-20 / 6 – 7pm

LINK zum livestream

„Trivial things“

Agnes Wojtas – Lucas Souza – Ingrid Bittar

Vernissage*| Opening: Donnerstag | Thursday, 20.8. 19–22 Uhr | 7–10 p.m.

Öffnungszeiten* | Opening Hours: 21.8.–2.9., jeweils Freitags & Samstags 17–20 Uhr | Fridays and Saturdays 5–8 p.m. und | and Sonntags 16-19 Uhr | Sundays 4–7 p.m.

Finissage* | Closing: Mittwoch | Wednesday, 2.9. 19–21 Uhr | 7–9 p.m.

IM GRÜNEN BEREICH – art space – Weserstraße 180 – 12045 Berlin

Die Ausstellung zeigt Arbeiten, die im Rahmen des Künstlerprogramms in der Akademie für Suffizienz in Reckenthin entstanden sind. Diesmal wurde ein internationales Team eingeladen, für vier Wochen in der Prignitz zum diesjährigen Thema ‚Anstrengung‘ zu arbeiten. Viele der Arbeiten, die uns versorgen, werden heute von Maschinen verrichtet, die meist viel Energie verbrauchen – mit negativen Folgen für die Umwelt. Was ist für uns heute anstrengend, wie gehen wir mit Anstrengungen um?

Lucas Souza gestaltet skulpturale Installationen mit Textilien und strebt eine Wiederherstellung der in unserem Überkonsum verloren gegangenen Verbindung mit ihnen an. Triviale Dinge des Alltags werden von Agnes Wojtas in Kombination mit gefundenem Holz aus der Umgebung zu Objekten arrangiert. Ingrid Bittar sammelt aus der lokalen Flora und dem Boden Material, mit dem sie experimentiert, um es in der Darstellung ihrer Eindrücke von der Region zu verarbeiten.

Akademie für Suffizienz – nutzen, was da ist
Die Akademie für Suffizienz im ländlichen Brandenburg bietet Anregung und Raum, um Wirtschaft zu reflektieren und zu gestalten. Sie ist dafür eingerichtet, Alternativen in Produktion, Verteilung und Versorgung zu erleben. Dabei stützt sie sich auf regionalen Austausch und auf Suffizienz als Leitbild materieller Bewirtschaftung. Die Infrastruktur und die Ausstattung spiegeln diese Prinzipien, machen sie im Alltag erfahrbar.

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The exhibition presents works that were created within the framework of the artists’ program at the Akademie für Suffizienz in Reckenthin.

This time, an international group was invited to work for four weeks on this year’s topic: “Effort.” Much of the work that takes care of us today is done by machines, which generally need a lot of energy—with negative consequences for the environment. What requires effort of us today and how do we deal with making an effort?

Lucas Souza designs sculptural installations with textiles and strives to reproduce the connection with them that we have lost as a result of our overconsumption. Agnes Wojtas arranges trivial things from day-to-day life in combination with found wood from the surroundings to create objects. Ingrid Bittar collects material from the local flora and the ground and experiments with it so as to process it in depicting her impressions of the region.

The Akademie für Suffizienz—Use What There Is
The Akademie für Suffizienz in rural Brandenburg offers inspiration and space to reflect and create. It is set up to experience alternatives in production, distribution, and supply. In doing so, it depends on regional exchange and sufficiency as guiding principle for managing materials. The infrastructure and the equipment at the Akademie reflect these principles and make it possible to experience them in day-to-day life.

Weitere Information unter | Additional information at:

www.akademie-suffizienz.de

Kontakt: corinna.vosse@posteo.de

Agnes Wojtas, website agneswojtas.jimdofree.com

Kontakt: agnes.wojtas@gmx.de

Lucas Souza, contact: lucas.selezio@gmail.com

Ingrid Bittar, website www.ibbritta.com

Kontakt ib@ibbritta.com

48 *h Neukölln – Yam Shalev

Fr. 19.06.2020 / 19:00 bis So. 21.06.2020 / 18:45

Post-digital surrealist painter

B. 1996 Tel Aviv, Israel

https://www.yamshalev.com/


Artist statment :

I paint to create a more positive world than the world I came from.

Although the paintings are colorful, bright, childish and fantastical, they are a direct result of a small, complex and full of land wars and conflicts, an Israeli environment where I grew up and to this day identify with its land.

Just like where I came from, the paintings on land without land, neither past, present or future, imagination and reality, positive and negative, but always a combination all.

On the technical level, I’m interested in distorting of space and narrative, light and shadow, and a healthy composition, which is the endless possibilities of the piece.

Through the variety of techniques and dimensions, as well as the use of bright and pointy colors, transitions between realistic and imaginary, the work asks the viewer to slow down and analyze the image several times from different opening points, step by step, from character to character, to get the overall picture and evaluate the whole story.

Like individual situations that converge into one complete story that can be understood in retrospect, after we scroll it several times head-on. So does the composition of the characters, shapes, dimensions and clues scattered across the canvas, in various colors and techniques, finally converging and connecting to one complete story and a retrospective message


SELECTED GROUP EXHIBITIONS :

2020 – ‚Dialogs‘, Atelier97 arte contemporanea Gallery, La Spezia, Italy

2020 – ‚Contemporary Fine Art‘, Art.Number 23 Gallery, London, United Kingdom

2019 – ‚Christmas group exhibition‘, Stiftung Starke Gallery, Berlin, Germany

2019 – ‚UNGEMUETLICH VI‘, Forum factory Gallery, Berlin, Germany

2018 – ‚Urban Artweek‘, Berlin, Germany

2017 – ‚First national epilepsy day‘, Jerusalem, Israel

2016 – Street group exhibition, Tel-Aviv, Israel



SELECTED SOLO EXHIBITIONS :

2019 – ‚Studio visit‘ ,Im Grünen Bereich Studio, Berlin, Germany

2017 – ‚Behind the faces‘, Artspace Gallery, Tel-Aviv, Israel Auszeichnungen / Preise: 

RESIDENCY :
2020 – IM GRÜNEN BEREICH, Berlin, Germany

cannibals lovers both neither

by Siobhan Leddy + Benjamin Yates

18–21th of January, 14:00–19:00h

Opening 17th of January, 18:30–21:30h

This is a story about immortal creatures. They live on moons and meteors, until their phone alarm wakes them for work. They are cannibals or lovers or both or neither


A new exhibition by Siobhan Leddy and Benjamin Yates explores the mythology and non-verbal communication of tardigrades. These microscopic creatures have survived five mass extinctions, volcanoes, ice — even outer space. At Im Grünen Bereich, humans and tardigrades collide through a generative, ever-changing sound and video installation. cannibals lovers both neither asks how humans can communicate with nonhuman life, beyond species lines. What can we learn from these ancient creatures, well adapted to survive an oncoming climate crisis?
Through visual-to-audio mapping, the wriggling choreography of tardigrades (as seen through a microscope) is translated into an immersive soundscape. Likewise, the movement of human bodies in the exhibition space will also be mapped into sound: played together this becomes a multispecies symphony. The work will also feature video microscopy and an original tardigrade mythology, adapted from Ovid’s Metamorphosis
The work is a live experiment into what has been called “mimetic communication” by theorist Anna Gibbs. Non-verbal communication exists through contagion effects, in which messages are currents that pass through and affect bodies and matter. In this work, technology acts as mediator — enabling affective translation of moving bodies into sound, which are then translated back into (human) bodies.
With special thanks to microbiologist Thomas Fromm.

48 Stunden Neukölln – 2019 Futur III: „Things will be compacted“

Fr 14.06.2019 / 19:00 bis 22:00 / 7 to 10 p.m.  

Sa 15.06.2019 / 16:00 bis 22:00 / 4 to 10 p.m.  

So 16.06.2019 / 16:00 bis 19:00 / 4 to 7 p.m.

Unsere Beitrag für 48 Stunden Neukölln in 2019 – Futur III:

„Es wird komprimierter“: Was passiert mit Kunstwerken wenn der Raum sich immer mehr verdichtet? Offene Atelier und Komprimierungsaktion  

Our contribution for 48 Stunden Neukölln in 2019 – Futur III:

„Things will be compacted“: What happens to artworks when space becomes more and more crowded? Open studios and compaction-action  

Herzliche Grüße / Kindly
Amy J. Klement & Frédéric Krauke

Yam Shalev – „studio visit“

Am / On: 07. June 2019,  19–22 Uhr / 7–10 p.m.

On June 7, 2019, Yam Shalev will open the doors of his studio to the public and present a series of paintings he painted for about three months as part of the IGB project, where Yam joined the studio of Amy and Frederic and focused on creating his first solo exhibition in Berlin as part of the move to the city as a young independent artist.

Yam moved from Israel to Berlin in early 2019, to go to Europe and promote his art career on European and German stage in particular.

He was invited to present a work during the Berlin Art Week in the urban space and since then he fell in love with the city and decided to stay focused on promoting his own solo exhibition and moving to the city in particular.

As a young artist, at the age of 23, Yam was able to present his first solo exhibition in Tel Aviv in the „Art Space“ gallery and participate in several group exhibitions, including a group exhibition in the Israeli government building for the first official epilepsy day in Israel.

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Herzliche Grüße / Kindly

Yam Shalev / Frédéric Krauke / Amy J. Klement

https://www.yamshalev.com/

IGB

steps & reflections

Am / On: 02. März 2019,  19–22 Uhr / 7–10 p.m.

      Am 2. März 2019 wird Frédéric Krauke eine Dokumentation in Form
von Fotografie, Video und Installation zu seinen Performances und Erfahrungen zeigen, die er 2018 entlang der DMZ, der entmilitarisierte Zone Südkoreas gemacht hat.

Als bildender- und performance Künstler aus Berlin stammend wurde er von dem koreanischen Organisator und Performance Künstler Kim Baekki dazu eingeladen, seine Performance-Serie steps & reflections in der DMZ zu realisieren.   Über den Zeitraum von einer Woche suchte er den Kontakt und die Kommunikation im Austausch mit dem koreanischen Publikum und KünstlerInnen in Seogwipo, Paju, Imjingak, Gangwon-do, Cherwon und Goseong. Erstmals performte er in Südkorea 2013, anlässlich des KEAF Performance Festival.  

„Die vielfältige Sprache traditioneller, idealistischer, abstrakter, künstlerischer und symbolischer Handlungen der Performance Kunst kann als eine Aufforderung zur Achtung der Menschlichkeit, der Freiheit des Ausdruckes und der Existenz, sowie dem Wunsch und die Hoffnung auf Frieden verstanden werden – trotz kultureller, historischer, politischer und zeitgenössische Unterschiede.“ F. Krauke    

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On March 2, 2019, Frédéric Krauke will show documentary photographs and video and installations related to the performances and experiences he had along the DMZ, the De-Militarized Zone of South Korea, in 2018.

As visual and performing artist from Berlin, he was invited by the Korean performance artist and organizer Kim Baekki to do his performance series steps & reflections along the DMZ. Over a period of one week, he sought to make contact and enter into communication and exchange with the Korean audience, artists, and other individuals during performances in Seogwipo, Paju, Imjingak, Gangwon-do, Cherwon, and Goseong. He performed in
South Korea for the first time in 2013 on the occasion of the KEAF performance festival.

„The diverse language of traditional, idealistic, abstract, artistic, and symbolic actions involved performance art might be understood as a request for respect for humanity, for freedom ofexpression and existence, for the desire and hope for peace — despite cultural, historical, political, and contemporary differences.“ F.Krauke

Revisiting the ‘Open Space’ Archive 1998–2018

Am / On: 27. Januar 2019,  16–21 Uhr / 4–9 p.m.

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Ein Blick in das Papierarchiv / A look into the paper archive

mit Plakaten, Videodokumentationen, und Bildern, sowie einer Klang Installation von Lars Crosby und einer Performance von Mike Spike Froidl ab 19 Uhr

with posters, video documentation, and pictures as well as a sound installation by Lars Crosby and a performance by Mike Spike Froidl around 7 p.m.

Zusätzliche Öffnungszeiten / Addition opening hours

28.–30. Januar, 17–19 Uhr / 5–7 p.m.

Über ‘Open Space’:

‚Open Space’ – ein Ort für Kunst, Kultur, und Experimente – wurde 1998 gegründet in der Adalbertstrasse 32 in Berlin – ein ehemals besetztes Haus – durch Philip Brehse, Minna Eichstadt, und Michael Steger (*1968; † 2017), wofür das ‚Living Theatre’ aus New York ein maßgeblichen Einfluss war.

Über zwei Jahrzehnten hat das ‚Open Space’ Kollektiv einen breiten Spektrum an Kunst- und Kulturveranstaltungen organisiert, inklusive Mauerstreifenfestivals, Theaterstücke, und Performance Kunst Festivals, mit tausenden Mitbeteiligten aus Deutschland und der ganzen Welt.

Mit dem leider viel zu frühen Tod Michael Stegers – der immer forsch, treibenden Geist von ‚Open Space’ – wurde das Schicksal des Archivs in Frage gestellt. Das ‚Open Space’ Kollektiv ist jedoch der Meinung, dass eine 20-jährige Geschichte Kunst in Berlin, die so viele Leute zusammengebracht hat, darf nicht ins Vergessenheit geraten.

Diese Veranstaltung bietet einen ersten Blick in dem jetzt so weit (halbwegs-) durchsortierten und organisierten ‚Open Space’ Archiv. Mit dieser ersten Präsentation des Archivs hoffen wir auf Anregungen und Ideen für dessen Zukunft.

Mehr Infos über ‚Open Space’ und das angeschlossene ‚Open Space Performunion’ sind in den angehängten Dokumenten zu finden.

About ‘Open Space’:

‘Open Space’ – a place for art, culture, and experiments – was established in 1998 at Adalbertstrasse 32 in Berlin – a former squat – by Philip Brehse, Minna Eichstadt, and Michael Steger (*1968; † 2017), for which the ‘Living Theatre’ from New York was a significant influence.

Over two decades, the ‘Open Space’ collective organized a broad spectrum of art and cultural events, including festivals on the former Berlin Wall strip, theater pieces, and performance art festivals, with thousands of participants from Germany and around the world.

With the unfortunately much too early passing of Michael Steger – the always bold, driving spirit of ‘Open Space’ – the fate of the archive has also been called into question. The ‘Open Space’ collective, however, believes that a 20-year history of art in Berlin that brought so many people together should not be allowed to fall into oblivion.

This event offers a first look into the now (semi-)sorted and organized ‘Open Space’ archive. With this first presentation of the archive, we hope for suggestions and ideas for its future.

You can find out more about ‘Open Space’ and the associated ‘Open Space Performunion’ in the documents attached.