Mit Schmuck von: / With jewelry by:
Mamy Dayday | Hellena Hueck | 3E Jewelry | @want.some.ting.wrong
Vernissage: Donnerstag / Thursday, 01.10.2026, 18 bis 22:00 Uhr / 6 to 10:00 p.m.
mit weitere Öffnungszeiten am / with additional opening hours on
Freitag / Friday, 02.10.2026, 15 bis 20 Uhr / 3 to 8 p.m.
Samstag / Saturday, 03.10.2026, 15 bis 20 Uhr / 3 to 8 p.m.
Sonntag / Sunday, 04.10.2026, 15 bis 20 Uhr / 3 to 8 p.m.

Willkommen zurück in deinem Zimmer, meinem Zimmer, ihrem Zimmer. Aus Pappe gefertigt, zerbrechlich und doch alltäglich zugleich, entsteht eine kollektive Intimität. Dieser Raum lädt dich ein, in den Regalen des Kleiderschranks, unter den Laken des Bettes, zwischen den auf dem Schreibtisch verstreuten Papieren oder in den Schubladen der Kommode zu stöbern.
Versteckt zwischen diesen alltäglichen Spuren finden sich die Werke von vier in Berlin lebenden Schmuckkünstlerinnen, die mit Silber und zeitgenössischen Bildwelten arbeiten. Schmuck, den wir direkt auf der Haut tragen und der uns jeden Tag begleitet, ist etwas Intimes und ermöglicht uns Zugang zu Intimität – manchmal, ohne dass wir es merken. Er verrät etwas darüber, wer wir sind, über unsere kulturellen Wurzeln und die Gemeinschaften, mit denen wir verbunden sind.
Das Raumkonzept wurde von Léna Serdjebi, Margaux Pontette und Dede Pingault entwickelt.
Welcome back to your room, my room, their room. Made of cardboard, both fragile and commonplace, a collective intimacy emerges. This space invites you to rummage through the shelves of the wardrobe, beneath the sheets of the bed, among the papers scattered across the desk, or inside the drawers of the dresser.
Concealed among these everyday traces are the works of four Berlin-based female jewelers who work with silver and contemporary imagery. Worn close to the skin and joining us every day, jewelry is intimate and allows access to intimacy, at times without us realizing it. It reveals something about who we are, our cultural roots and the communities we’re connected to.
The design of the space was developed by Léna Serdjebi, Margaux Pontette, and Dede Pingault.
Die Juweliere:
Mamy Dayday ist eine französische Juwelierin mit Sitz in Berlin. Ihre Kollektion vermittelt das Gefühl, in einer Schatzkiste aus Kindertagen zu stöbern, die voller vager Erinnerungen ist, die vom Willen des Herzens verzerrt wurden. Sie sammelt vergessene Gegenstände, formt sie und verzerrt ihre Formen in Wachs. Durch den Gussprozess wird die Erinnerung in Silber verfestigt – wie ein Trick gegen das Vergessen.
Die Schmuckkünstlerin Hellena Hueck kreiert Schmuckstücke, die von persönlichen Anekdoten, Humor sowie Beobachtungen der Natur und anderer schwingender Materie inspiriert sind. Sie ist ausgebildete Goldschmiedin und hat einen Master-Abschluss in Schmuckdesign und Metallkunst vom Royal College of Art in London, wo sie von 2018 bis 2023 lebte. Derzeit hat sie ihr Atelier in Berlin.
3E Jewelry lässt sich von den vier Elementen – Erde, Wasser, Feuer und Luft – inspirieren. Die Kollektion entstand auf einer Reise durch Island, wo diese Elemente in ihrer wildesten Form vorkommen. Vulkanasche, schmelzende Gletscher und tosende Wellen wurden zur Inspirationsquelle für ihre Texturen, ihre Energie und ihre sich ständig verändernden Formen. Jeder Ring wird in Handarbeit aus reinem Silber gefertigt. Daher gleicht kein Stück dem anderen – genau wie in der Natur.
@want.some.ting.wrong ist eine taiwanesische Tätowiererin und Schmuckdesignerin, die ihre Welt von Taipeh bis Berlin gestaltet. Jeder Ring entsteht zunächst als Tagtraum, der zunächst grob skizziert wird, bevor er seine endgültige Form annimmt. Ihre Entwürfe folgen denselben Linien, die sich auch in ihren Tätowierungen wiederfinden: wuchernde, organische Formen, die von Pflanzen, den Falten von Stoff und den Windungen eines geknoteten Seils inspiriert sind. Nichts wiederholt sich; jedes Stück wird nur einmal gegossen und als eigene kleine Skulptur getragen.
The Jewelers:
Mamy Dayday is a French jeweler based in Berlin. Her collection feels like poking around a childhood treasure box, filled with vague memories altered by the heart’s will. She collects forgotten objects, molds them, and distorts their shapes in wax. Through the casting process, the memory is solidified into silver, working like a trick against oblivion.
Jewelry artist Hellena Hueck crafts wearables inspired by personal anecdotes, humor, and observations of nature and other vibrating matter. She is a trained goldsmith, and holds a Masters in Jewellery and Metalwork from the Royal College of Art in London, where she lived between 2018 and 2023. Her studio is currently based in Berlin.
3E Jewelry is inspired by the four elements—earth, water, fire, and air. The collection was born while traveling through Iceland, where these elements exist in their wildest forms. Volcanic ash, melting glaciers, and crashing waves became a source of inspiration for their textures, energy, and ever-changing shapes. Each ring is handcrafted in pure silver. So, no two pieces are ever the same—just as in nature.
@want.some.ting.wrong is a Taiwanese tattoo artist and jewelry designer weaving her world from Taipei to Berlin. Each ring begins as a daydream, sketched loosely before finding its form. Her designs trace the same lines that move through her tattoo work: growing, organic shapes drawn from plants, the folds of fabric, the twists of a knotted rope. Nothing is repeated; each piece is cast only one time and worn as its own small sculpture.